On Designing Hope

It’s a strange combination of two words, that feels more like a self-loosening node, whose components don’t quite fit together: “Designing Hope”. Something about Hope makes us believe that this concept is immune to the ephemeral character of design. In most people the two words together provoke the overtly moral reflex to separate them again from each other, even though contemporary politics and their design of a certain kind of hope prove them wrong on a daily basis. So what’s so outlandish about designing hope?

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Die Weltverbesserer

Wie kommt es eigentlich, dass wir es nur müde belächeln, wenn Michael Jackson pathetisch davon singt, die Welt heilen und sie zu einem besseren Ort machen zu wollen, oder wenn die aktuelle Miss America sich naiv den Weltfrieden wünscht und dies womöglich noch durch ihre Schönheit zu bewerkstelligen glaubt? Wenn aber Designer und Architekten die gleichen Behauptungen aufstellen, wird dieser durchaus utopische Plan der Entwerfer und Macher für bare Münze genommen.

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Prozessfetisch

Aktuelle Beschreibungen des Entwurfsprozesses im Design werden von zwei Vorstellungen der Rollen, die der Designer jeweils einnimmt und die sich diametral gegenüberstehen, bestimmt. Beide Vorstellungen produzieren dabei ihren eigenen Mythos, der wiederum sowohl das Selbstbild des Designers als auch seine gestalterische Tätigkeit beeinflusst. In diesem Beitrag möchte ich diese Idealvorstellungen als das jeweilige Extrem eines Spektrums kennzeichnen, auf die Prozessversessenheit der Designer eingehen und selbstverständlich einen moderateren, dritten Weg anbieten, der den Entwurf selber an einer ungewohnten Position des Prozesses verortet. Leider besteht auch bei diesem Versuch das Risiko, selber dem Mythologisieren zu verfallen und den ganzen Kreislauf von vorne beginnen zu lassen. Dieses Risiko will ich jedoch mit dem Verweis auf die mir bewusste Fehlbarkeit meiner eigenen Thesen eingehen. In dieser Diskussion das letzte Wort haben zu wollen – sie folglich zu beenden – ist nicht meine Absicht und wäre mir ganz ehrlich auch zu langweilig.

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form follows fun

Es ist schon bemerkenswert, wie sehr ein einziges Paradigma eine komplette und durchaus komplexe Disziplin wie das Design in all ihren Facetten bestimmen kann; wie effektiv und wie lange diese eine Schema konsequent zur Rechtfertigung jeglicher Entscheidung herangezogen wurde. Frei nach dem Motto: das muss eben so sein, das geht nicht anders. Reduzierender Perfektionismus war immer schon die billigste Ausrede. Dabei hatte dieses ganze Minimal-Schlamassel doch mit einer so wundervollen, sogar ins Deutsche übersetzbaren, außerordentlich Alliteration angefangen. So simpel, dass sie auch heute noch vielen Designern fast automatisiert von den Lippen gleitet: die Form folgt der Funktion – form follows function. Den Widersprüchen dieser Formel und der Frage nach der Funktion will ich in diesem Post nachgehen.

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What Design Can Do

Time and time again the potential of design is evoked in times of crisis. Design is destined to solve the problems of the environment, educate people and save the world. This seems to be quite a lot and you have to ask yourself whether design and above all designers can really do that. What can design actually do?

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